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Anleitung: Brunnen selber bauen

In einem unserer vergangenen Blogeinträge haben wir bereits gezeigt, wie Feng Shui für ein angenehmes Klima im Garten sorgt. Ein absolutes Muss ist hier eine Wasserstelle im Garten. Egal ob es sich um einen Pool, einen Teich oder einen Brunnen handelt: Wasser beruhigt und bietet eine schöne Abwechslung zum blühenden Garten im Sommer. Doch nicht jeder Garten ist groß genug für eine eigene Badestelle. Wer aber nicht auf das plätschernde Geräusch des Wassers verzichten möchte, kann auch im kleinen Garten einen Brunnen aufstellen. So ein Gartenbrunnen kann natürlich ganz einfach von einem Unternehmen eingebaut werden. Wer sich jedoch selbst als kleiner Heimwerker bezeichnet und gerne mal selbst den Hammer schwingt, kann mit diesen Schritten den garteneigenen Brunnen bauen.

Brunnenbauanleitung:

Natürlich gibt es unterschiedliche Arten, Formen und Materialien für einen Brunnen. Wir haben uns für eine klassische und einfach handzuhabene Variante aus Stein entschieden.

Schritt 1: Vorbereitung

Wie bei jedem größeren Heimwerker-Projekt muss als aller erstes der Weg in den Baumarkt auf sich genommen werden. Hier findet man fast alle nötigen Utensilien für einen Gartenbrunnen. Folgende Materialien sind unbedingt notwendig:

  • 1 Springbrunnenpumpe
  • 1 Metallgitter
  • 1 Mauerkübel mit mindestens 50 Liter Fassungsvermögen
  • Steine

Die Steine, die den Hauptbestandteil des Brunnens ausmachen, können entweder im Geschäft gekauft, oder aber auch gesammelt werden. Eigens gefundene Steine sind natürlich ganz besonders von Vorteil, da sich hier dann auch noch viele kleine Geschichten hinter den Bausteinen des Brunnens verstecken können. In einen der größeren Steine sollte ein Loch gebohrt werden, durch den das Wasser anschließend hinausfließen kann.

Schritt 2: Die richtige Location

Egal ob Baum, Blume oder Brunnen: Hobby-Gärtner werden wissen, dass es immer eine Herausforderung ist, den richtigen Standpunkt für die Schmuckstücke im Garten zu finden. Beim Gartenbrunnen kommt es ganz darauf an, welche Form und Größe dieser hat. Die größere Variante kann ruhig auch mitten im Garten Platz finden. Möchte man aber lieber eine kleine versteckte Wasserstelle, kann diese auch in einer Ecke des Gartens platziert werden.

Schritt 3: Brunnen graben

Jetzt heißt es: Ran an die Schaufel! Es wird gegraben. Doch es sollte nicht einfach darauf los gebaggert werden. Auch hier ist es wichtig, dass auf die Größe und Form des Brunnens geachtet wird. Die Maße des Loches hängen ganz von denen des Brunnens ab. Wichtig ist hier außerdem, dass der Boden dieses Loches ebenerdig ist, da die Wasserpumpe nur so ohne Probleme funktioniert. Das Loch sollte auch nur so tief sein, dass der obengenannte Kübel dicht unter der Gartenoberfläche zu finden ist, damit bei Niederschlag kein Düngemittel unter das Brunnenwasser gemischt wird.

Schritt 4: Gartenbrunnen aufstellen

Nun wird die Pumpe in den Kübel gelegt und am besten mit einem weiteren Stein fixiert. Nachdem das Stromkabel aus dem Behälter genommen und der Pumpschlauch durch eine passende Öffnung des Metallgitters gezogen wurde, kann dieses jetzt über den Kübelrand gelegt werden, um für noch mehr Stabilität zu sorgen. Der Schlauch kann nun durch das Loch des großen Steins gezogen und befestigt werden. Im Anschluss können ganz nach Geschmack die restlichen Steine rundherum platziert werden.

Und schon steht der selbstgemachte Brunnen zum Einsatz bereit – und pflegeleicht ist er noch dazu: Damit er auch lange intakt bleibt, sollte nur immer wieder mal der Filter der Pumpe gereinigt werden.

Bildnachweis: Getty Images